Kirsten
8.2.2026 um 19:24Uhr

Ist es wirklich der Pubertät geschuldet

Mein Lord fängt bei Hundesichtungen (auch auf weite Entfernung) an zu jaulen und geht in die Leine. Wonach er bei der Intensität geht kann ich nicht beurteilen, da es mal mehr mal weniger ist. Dazu muss ich sagen, er kam vor 4 Monaten zu uns, kam aus einem Haushalt mit 6 Kindern und 3 weiteren Hunden. Lebt bei uns mit 2 Personen und einem sehr ruhigen Hund der nicht spielt. Mich stressen Huundebegegnungen, weil ich dann teilweise nicht weiß wie ich mich verhalten soll, da er wenn ich nicht die Möglichkeit habe auszuweichen, sich total hochspult und dann auch für mich nicht mehr ansprechbar ist. Er ist jetzt ein Jahr alt und ich habe Angst das es sich zur Leinenagression entwickelt aufgrund der Frustration.

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Team
9.2.2026 um 17:16Uhr

Hallo Kirsten, das ist aus der Ferne natürlich schwer zu beurteilen. Oft machen die Hunde Unterschiede in der Intensität beim Geschlecht. Die Kurse "Bindung und Beziehung" und "Vom Problem in die Harmonie können hier sehr hilfreich sein. Auch den Kurs "Die Basics" bzgl. eines Abbruchsignals solltest du dir anschauen. Natürlich wäre es auch wichtig, dass dein Lord soziale Kontakte im Freilauf hat, aber hier sind dann ein paar ausgesuchte "Freunde" auch ausreichend. Lord muss auch lernen zu verstehen, dass er nicht zu jedem Hund Kontakt haben darf, an der Leine sind Kontakte eh nicht sinnvoll, da die Hunde sich in dieser Situation nicht artgerecht verhalten können. Nimm Lord also auf die vom anderen Hund abgewandte Seite und gehe ruhig und zügig weiter. Das Verhalten ist zwar der Pubertät geschuldet, aber gerade jetzt heißt es, konsequent mit dem Training und der Erziehung am Ball zu bleiben, auch was die Leinenführigkeit angeht. Gib oben rechts in der Lupe auch gerne einmal das Stichwort "Hundebegegnungen" ein, dort findest du weitere hilfreiche Beiträge und Videos zu diesem Thema. Liebe Grüße Dein Team der Doguniversity

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